Armin van Buuren bricht mit Genre-Schubladen
Armin van Buuren denkt beim Auflegen nicht in Schubladen. Sein Ziel: Tracks spielen, die auf der Tanzfläche wirklich etwas auslösen.
Armin van Buuren denkt beim Auflegen nicht in Schubladen. Sein Ziel: Tracks spielen, die auf der Tanzfläche wirklich etwas auslösen.
Für Armin van Buuren ist auch klar, welche Rolle ein DJ bei einem Gig spielt. Er muss spüren, was das Publikum gerade braucht, „mein Job als DJ ist es, zu verstehen, was Menschen bewegt“, sagt er. Dabei ist das Genre erstmal egal. Wenn ein Track die richtige Energie hat, spielt die Genrefrage für ihn nur noch eine Nebenrolle.
Clubmusik wird heute längst nicht mehr so sauber getrennt wie früher. Techno, Trance, House, Hard Dance und große Festival-Sounds laufen oft ineinander. Armin van Buuren scheint diese Entwicklung nicht zu stören.
Wer sich jetzt schon immer mal gefragt hat, was ein Trance-DJ eigentlich privat hört, kommt bei dem Interview auf seine Kosten. Neben Jazz läuft bei Armin van Buuren auch klassische Musik oder Top-40-Pop. Und wenn‘s im Dezember mal ganz dunkel draußen wird, greift er sogar zu Frank Sinatra.
Kurz vor der 30. Ausgabe des Amsterdam Dance Events ist seine Einstellung besonders aktuell. Das ADE ist nicht nur ein Festival, auf dem auch DJs untereinander zusammenkommen, sondern auch ein Ort, an dem über die Zukunft der DJ-Kultur gesprochen wird. Und Armin van Buuren macht deutlich, dass er seine Wurzeln kennt, aber darin nicht gefangen bleibt.
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